Pediküre leicht gemacht

Verwöhnendes Fußbad

Auch nach der Sommersaison sind gepflegte Füße Pflicht. Abseits der Herbst- und Wintersaison mit ihren geschlossenen Schuhen verzichten zwar viele Trendsetterinnen auf farbige Zehennägel, sollten ihren Füßen aber dennoch eine entspannende und pflegende Pediküre gönnen. Auch Männer widmen ihrer Hand- und Fußpflege jetzt die notwendige Aufmerksamkeit – für ein gepflegtes Erscheinungsbild von Kopf bis Fuß.

Erster Schritt: Das Fußbad

Die professionelle Pediküre beginnt mit einem Fußbad im warmen Wasser. Die Füße werden dabei etwa zehn bis 20 Minuten eingeweicht. Als Zusatz für Fußbäder eignen sich Badezusätze aus der Drogerie. Besonders entspannend ist ein Fußbad in einem Wellness-Sprudelbad mit Massage-Feeling. Nach dem Fußbad die Füße gut abtrocknen.

Zweiter Schritt: Hornhaut und Nagelhaut entfernen

An den Fußsohlen sammelt sich die natürliche Hornhaut. Die Hornhaut lässt sich nach dem Einweichen im Fußbad leicht entfernen. Es gibt verschiedene Helfer zur Entfernung der Hornhaut: Bimsstein, Feile und Hobel. Am Effektivsten lässt sich die Hornhaut mit einem Hobel abschaben – jedoch lauert hier auch eine hohe Verletzungsgefahr. Die scharfe Rasierklinge kann stark blutende Schnitte verursachen, wenn sie unvorsichtig eingesetzt wird. Nach der Entfernung mit dem Hornhauthobel werden die Fußsohlen mit einem Bimsstein oder einer zarten Fußfeile geglättet. Wer keinen Hornhauthobel verwenden möchte, greift am besten zu einer Fußfeile: Zuerst die Hornhaut mit einer groben Feile ab raspeln, dann die Fußsohlen mit feinem Schleifpapier glätten. Überstehende Nagelhaut darf aufgrund von Fußpilz-Gefahr nicht abgeschnitten werden – hier verwendet man am besten einen Nagelhautschieber (Pferdefüßchen). [...]

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New York Fashion Week: Orange ist Trumpf

Die New Yorker Fashion Week vom 9. bis 16. September machte jetzt bereits Lust auf die Frühjahrskollektionen 2011 und die brandaktuellen Make Up-Trends der kommenden Saison. Die Modeschauen wurden dabei ganz deutlich von einer Farbe überlagert, die schon einmal als neue It-Nuance für das kommende Frühjahr vorgemerkt werden darf: Orange!

Marc Jacobs auf der Fashion Week

Die Farbe Orange dominierte jetzt in New York unter Anderem bei Trend-Garant Marc Jacobs: Der exzentrische Designer präsentierte seine neue Frühjahrkollektion unter Federführung der leuchtenden Coming Up-Farbe Orange. Zu sehen waren bei Marc Jacobs knielange Kleider in Knall-Orange sowie die Kombination Orange-Weiß als (Quer-)Streifen- oder Blümchenmuster auf Blusen und Kleidern. Dazu: Accessoires wie Armreifen und Handtaschen in knalligem Orange.

Lippen in Orange sind (bald) Trend

Die neue Trendfarbe war nicht nur bei Marc Jacobs zu sehen, sondern kristallisierte sich auf der New Yorker Fashion Week als ultimativer Make-Up-Hype heraus: Viele Designer machten ihre Models mit orangem Lippenstift zu sommerlichen Vorbotinnen. Lippenstift in der Farbe Orange war unter Anderem bei Jill Stuart, Isaac Mizrahi, Lela Rose, Luca Luca, J.Mendel und Milly zu sehen. Noch mehr Beweise für die neue Trendfarbe brauchen wir nun wirklich nicht.

Der Nagellack zur Farbe Orange

Sensationell auf den neuen Farbtrend Orange abgestimmt präsentierten sich auf der New Yorker Fashion Week auch die Fingernägel der Models: Ein natürlicher, matter Look gab auf den Fingernägeln den Trend an. Das unscheinbare Beige vom Catwalk ist eine Mischung aus „Perfectly Bare“ von CND und einem matten Überlack. Das Farbergebnis lässt sich als natürliches Nude mit mattem Finish beschreiben – eine geniale Idee zum knalligen Orange. Als Nagellack-Trend darf man sich also schon einmal die Farbe Nude in matt vormerken.

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Handpflege ganz natürlich: Olivenöl

Wertvolles Olivenöl

Olivenöl eignet sich nicht nur hervorragend zur Zubereitung delikater Speisen: Das aus Olivenkernen gepresste Öl ist auch ein bewährtes Hautpflegemittel. Spröde und trockene Hände werden mit Olivenöl wieder zauberhaft zart. Neben Pflegeserien für Haut und Hände mit Olivenöl setzen viele Beauty-Fans auch auf den Klassiker aus der Küche: Olivenöl pur.

Die wundersame Wirkung von Olivenöl

Olivenöl besteht wie alle Pflanzenöle aus Glycerin und Fettsäuren. Der Anteil von Ölsäure beträgt etwa 72 Prozent. Handelsübliches Olivenöl setzt sich außerdem aus Linolsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und Palmitoleinsäure zusammen. Der höchsten Güteklasse entspricht natives Olivenöl „Extra“ aus kalter Pressung. Ein Großteil der im Handel erhältlichen Olivenöle entsprechen dieser ersten Güteklasse.

Olivenöl eignet sich aufgrund seines Gehalts an Vitamin E besonders gut für die Hautpflege. Auch den im Olivenöl enthaltenen essentiellen Fettsäuren wird eine hervorragende Hautpflegewirkung nachgesagt: Haut und Hände werden deutlich geschmeidiger. Linolsäure als Bestandteil von Olivenöl schützt die Haut vor dem Austrocknen. Olivenöl eignet sich als intensives Pflegemittel besonders für raue und spröde Hände.

Die Hände mit Olivenöl pflegen

Die Handpflege mit Olivenöl gelingt ganz einfach, indem man etwas Olivenöl in den Handrücken und die Finger einmassiert. Das Öl sollte einige Minuten einwirken. Der Fettfilm auf der Haut kann mit einem Kosmetiktuch abgenommen werden.

Ein Peeling für die Hände lässt sich aus Olivenöl und Zucker mit wenigen Handgriffen selbst anrühren. Entspannend wirkt besonders in der kalten Jahreszeit auch ein Handbad in warmem Wasser unter Zugabe von Olivenöl. Eine intensive Pflegewirkung haben auch Handbäder aus Olivenöl mit etwas Honig.

Foto: © Mandy Kretschel / PIXELIO

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Günstiger Lack von P2 - oder doch lieber vom Designer?

Der von Chanel initiierte Hype um den Nagellack geht im kommenden Herbst in die nächste Runde. Die neuen Farben stehen bei den In-Labels wie Chanel bereits fest, wo das illustere Trio in Braun, Graugrün und Terrakotta „Le Khakis“ genannt wird. Passt dazu liegt natürlich auch wieder der Military-Style in den Boutiquen. Trendsetterinnen geben für die begehrten Designerlacke auch gern etwas mehr aus und sollten schon mal ihr Sparschwein füttern, weil auch neue Labels und Designer wie Tom Ford mit ihren Nagellacken in den Startlöchern stehen. Die durchschnittlichen 20,- bis 30,- Euro für Designerlacke sind zwar immer noch billiger als eine Handtasche, tun aber schon irgendwie im Geldbeutel weh. Gehen billige Lacke also auch?

Teurer oder billiger Nagellack?

Muss es immer der teure Trendlack aus der Edel-Parfümerie sein? Wer die neuen Trendfarben sofort auf den Nägeln tragen will, kommt um teure Designerlacke nicht herum. Wenn die heißen Trends auch in den günstigen Nagellack-Regalen angekommen sind, steht meist schon der neue Designertrend vor der Tür. Alle, die sich auch mit trendigen aber längst nicht mehr brandheißen Farben auf den Fingernägeln zufrieden geben, finden aber alternativ auch einen coolen Lack in der Drogerie. Ab etwa 1,50,- Euro sind günstige Lacke hier zu bekommen.

Wie erkennt man einen qualitativ hochwertigen Nagellack? [...]

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Hausmittel für die Handpflege

Zitrone: Wundermittel für die Hände

Viele Beauty-Fans schwören zur Pflege der Hände auf altbewährte Hausmittel, deren wundersame Wirkung schon Oma bekannt war. Tatsächlich finden sich viele Zutaten wie Olivenöl oder Zitronensaft in jedem Haushalt. Das natürliche Pflegeprogramm kann beginnen!

Zitronensaft: Das Wundermittel für die Hände

Der Saft handelsüblicher Zitronen ist ein Geheimrezept für Hände und Füße. Bei kleinen Wunden darf Zitronensaft allerdings nicht angewendet werden.

Ein altes Hausrezept ist die Behandlung verhornter Finger, Fußsohlen und Ellenbogen mit Zitrone: Die betroffenen Stellen werden zehn Minuten mit einer halbierten Zitrone eingerieben. Alternativ kann die Zitrone auch für etwa zehn Minuten auf die Hornhaut gepresst werden. Zitronensäure lässt die Haut aufquellen – sie wird so ideal auf die Hornhautentfernung vorbereitet. Nachdem die Hornhaut etwa mit einem Bimsschwamm entfernt wurde, sollten die mit Zitrone behandelten Partien gut mit einer fettigen Creme eingerieben werden.

Zitrone eignet sich außerdem zum „bleichen“ vergilbter Finger- oder Fußnägel.

Olivenöl für die Hände

Olivenöl ist ein altes Hausmittel gegen raue Hände und spröde Nägel. Hierbei wird das Öl gut in die Hände und Fingernägel einmassiert. Auch viele Handcremes enthalten Olivenöl.

Aus Olivenöl und Meersalz oder Zucker lässt sich zudem schnell ein intensives Peeling zusammen mischen, das Hände und Füße von Hautschuppen befreit und vitalisiert.

Buttermilch macht die Hände zart

Ein Handbad in Buttermilch entspannt die gestressten Hände und macht sie wunderbar zart. Hierzu wird ein halber Liter Buttermilch zusammen mit etwas Olivenöl erwärmt. Das angenehm erhitzte Handbad wird anschließend verquirlt. Nach einem Bad von etwa zehn Minuten in der Buttermilch fühlen sich die Hände wieder vital und streichelzart.

Foto: © Martin Müller / PIXELIO

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Die schnelle Express Maniküre

Schöne, gepflegte Hände und Fingernägel sind die beste Visitenkarte im Privatleben und natürlich im Job. Rissige Hände, spröde Nägel oder sogar verdreckte Fingernägel fallen überall unangenehm auf: An der Supermarktkasse und bei jedem Händeschütteln. Die Hände und Fingernägel werden in Nagel- und Kosmetikstudios professionell in Form gebracht – alternativ gelingt die Maniküre aber auch Zuhause. Und wenn es mal schnell gehen muss: Diese Express Maniküre macht die Hände und Fingernägel im Rekordtempo ausgehfein.

Erster Schritt: Die schnelle Handpflege

Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschuppen und verbessert die Durchblutung gestresster Hände. Handpeelings werden in Drogerien und im Fachhandel angeboten. Ebenso eignet sich für die Hände natürlich auch ein Gesichtspeeling. Wer gerade kein Peeling griffbereit hat: Aus Zucker und Öl lässt sich ein pflegendes Handpeeling Zuhause selbst mixen. Wenn ein herkömmliches Peeling ohne Öl verwendet wurde, cremt man die Hände danach mit einer Handcreme mit leichten Massagebewegungen gut ein.

Zweiter Schritt: Die Fingernägel pflegen

Tragen Sie einen Nagelhautentferner zum Aufweichen der Nagelhaut auf. Flüssige Nagelhautentferner sind in Drogerien erhältlich. Kurz einwirken lassen und mit einem Kosmetiktuch abnehmen. Nun kann die Nagelhaut mit einem Pferdefuß oder Rosenholzstab zurück geschoben werden.

Jetzt werden die Fingernägel mit einer Sandkorn Nagelfeile oder Glasfeile in Form gebracht. Im Trend liegen kurze Nägel, die natürlich in Fingerform mit leicht abgerundeten Ecken gefeilt werden. Eine Polierfeile sorgt anschließend für den letzten Schliff und einen natürlich-gesunden Glanz der Nägel.

Nagellack mit White-Effekt von Essence

Dritter Schritt (wahlweise!): Nagellack auftragen

Entfernen Sie etwaige Öl- oder Cremereste von den Fingernägeln. Transparenten Nagellack immer von der Mitte des Nagels nach oben ziehen und dann zu den Seiten hin abschließen. Etwa zehn Minuten trocknen lassen. Bei vergilbten Fingernägeln: Alternativ einen transparenten Nagellack mit White-Effekt (z.B. Alessandro Pro White oder von Essence) verwenden.

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Tierische Maniküre in Berlin

Ein kleines Fischlein schwimmt mit einem neuen Trend heran: Die Saugbarbe frisst Hautschuppen von den Händen oder Füßen. Diese natürliche Maniküre oder Pediküre wird immer gefragter und ist ab September auch in Berlin verfügbar.

Von Saugbarben und Knabberfischen

Die Saugbarbe Garra rufa wird bis zu 14 Zentimeter lang und gehört zur Familie der Karpfenfische. Die kleinen, auch Kangalfische genannten Gesellen sind unter Anderem in der Türkei zuhause. Die im Englischen auch als „Doctor Fish“ bekannten Schwimmer leben im warmen Quellen und haben eine rötliche Schwanzflosse. Die frechen Fische haben keine Angst vor Menschen und machen sich sogleich an die Arbeit: Sie knabbern die oberen Hautschichten ab. Diese Behandlung wird schon lange von Menschen mit Schuppenflechten geschätzt. Die Knabberfische fressen die lockeren Hautschuppen bei Schuppenflechten von der Haut und werden auch bei Neurodermitis, Ekzemen und Akne als natürliche Helferlein eingesetzt. Die klassische Behandlung mit Knabberfischen findet unter freiem Himmel statt, da unter Sonneneinwirkung bei vielen Patienten eine merkliche Verbesserung der Flechte oder anderen Hautkrankheiten erreicht werden kann.

Knabberfische bei der Arbeit. Foto: Doctor Fish Spa

Doktorfische machen jetzt auf Wellness

Die kleine Saugbarbe mit ihrem Appetit auf menschliche Hautschuppen dringt jetzt langsam in neues Terrain vor: Sie knabbern die überflüssige Haut an Händen und Füßen im Rahmen einer Maniküre oder Pediküre ab. Besonders die Pediküre, bei der die Füße in ein mit Doktorfischen gefülltes Becken gehalten werden, hat schon in vielen Ländern Tradition. Am 18. September eröffnet nun in Berlin das erste Doctor Fish Spa in Deutschland: In vier Becken mit jeweils 250 Fischen werden die abgestorbenen Hautschüppchen entfernt. Die seit vielen Jahren als therapeutische Helfer bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechten eingesetzten Knabberfische tauchen damit in die Welt von Wellness und Spas ein. Die Behandlung ist im ersten Moment ungewöhnlich, man spürt ein Kribbeln. Nach ein paar Minuten fühlen sich die saugenden Mischmünder dann aber sehr angenehm an.

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