Die Maniküre Ausbildung ist eine Weiterbildung laut der Handwerksverordnung (HwO)

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Die Weiterbildung ist sehr beliebt

Die Prüfung bei dieser Fortbildung wird durch die jeweilige Handwerkskammer festgelegt. Jeweilige Schulungen werden von privaten Bildungsträgern und von der zuständigen Handwerkskammer in Voll- und Teilzeit angeboten. Die Kurse der Maniküre Ausbildung sind von unterschiedlicher Dauer nach den unterschiedlichen Ausbildungsinhalten gegliedert. Eine Weiterbildung kann bis zu 6 Monate dauern. Um zur Prüfung zugelassen zu werden, ist die Teilnahme an einer Weiterbildung in dem Bereich nicht unbedingt verpflichtend.

Zugangsvoraussetzung um eine Ausbildung in der Maniküre zu machen ist in der Regel eine im Friseur- oder Kosmetiker-Handwerk abgeschlossene Berufsausbildung. Auch wenn keine abgeschlossene Berufsausbildung in einem dieser Bereiche vorhanden ist, gibt es die Möglichkeit trotzdem für diese Weiterbildung zugelassen zu werden. Es muss in diesem Fall anhand von Zeugnissen oder eine andere Art plausibel dargestellt werden, dass die nötigen Erfahrungen und Kenntnisse vorhanden sind. Ein Bildungsabschluss, der im Ausland erlangt wurde, wird bei der Erlaubnis zur Prüfung mit beachtet. Eventuell werden bei der Maniküre Ausbildung gute Fachkenntnisse und praktische Fähigkeiten in der Nagelkosmetik vorausgesetzt.

Was wird in der Maniküre Ausbildung gelehrt?

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Nageldesigner in Action

Zu den Inhalten der Ausbildung Maniküre was heut auch mehr Nageldesignerausbildung genannt wird gewinnt man viele verschiedene Kenntnisse. Die Ausbildungsinhalte gliedern sich in verschiedene Bereiche ein. Die einzelnen Themenbereiche gliedern sich in die Bereiche Gesundheit, wo unter anderem die Anatomie und Physiologie sowie Krankheiten und Hygienevorschriften vermittelt werden. In der Materialkunde werden Gefahrenzeichen erlernt und die chemische Zusammensetzung der Produkte und als drittes Themengebiet Praxis das erlernen von Maniküre auf. Des Weiteren kommt noch die Betriebswirtschaft hinzu, wo man die gesetzlichen Voraussetzungen für die Selbstständigkeit, das Personalwesen, Buchführung und Rechnungswesen sowie Marketing vermittelt bekommt. Diese vier Hauptthemen sind die wichtigsten Ausbildungsinhalte, welche zur Maniküre Ausbildung notwendig sind.

Nach der Maniküre Ausbildung wird eine Prüfung bei der zuständigen Handwerkskammer abgelegt

Die Prüfung besteht aus der fachtheoretischen Prüfung und der fachpraktischen Prüfung. In der fachtheoretischen Prüfung nach der Maniküre Ausbildung gehören die Gebiete Anatomie, Terminologie, Dermatologie, Materialkunde und Hygiene sowie arbeitstechnische Anwendungen und betriebswirtschaftliches Verständnis. In der fachpraktischen Prüfung sind die Fähigkeiten in den verschiedenen Verfahren der Nagelverlängerung darzulegen. Es müssen verschiedene Auffülltechniken, die Reparatur eines Nagels, die Anwendung von verschiedenen Nailart-Techniken sowie die Farblackierung von 5 Nägeln vorgeführt werden. Der praktische Teil der Prüfung darf nicht länger als drei Stunden in Anspruch nehmen. Der theoretische Teil dauert nicht länger als zwei Stunden. Besteht man die Prüfung nach der Maniküre Ausbildung nicht, kann diese zweimal wiederholt werden. Nach der bestandenen Prüfung erhält man die Berufsbezeichnung geprüfter Nageldesigner(in) durch die Handwerkskammer. In dem Beruf Nageldesigner gibt es viele Möglichkeiten zu arbeiten. Ein Beruf mit vielen Möglichkeiten. Die Maniküre Ausbildung bietet Perspektiven in vielen Bereichen.